Das Recht auf Nahrung wird durch die Bundesregierung verletzt. Denn mit dem Satz von 6,43 Euro pro Tag kann sich kein Mensch, der von Grundsicherung abhängig ist ausreichend und gesund ernähren. Dafür wären 7,50 Euro Pro Tag notwendig. Das Berichtet die Organisation FIAN in ihrem neuen Magazin FoodFirst. Das ist alles sehr beschämend. Für Rüstung ist Geld da. Es geht darum, die Löhne zu drücken, wie es die Unternehmer verlangen. Die Deutsche Industrie ist gegenüber China ins Hintertreffen gelangt. China hat Deutschland Technologisch abgehängt. Die Antwort ist nicht etwas mehr Innovation, sondern das drücken der Löhne und dafür auch der Grundsicherung. Es werden die Arbeitslosen bekämpft. Dabei sind von den über 5,3 Millionen, die von der Grundsicherung abhängen auch 1,9 Millionen Kinder. Die können nun wirklich nichts für ihre Lage. Ein Großteil der Menschen in Deutschland findet das auch gut so. Sie treten eher nach unten, anstatt gegen die Reichen zu kämpfen. Trotzdem bleibt der Verstoß gegen das Recht auf Nahrung, wie es in dem UN-Sozialpakt garantiert ist. Die Nahrungsmittelpreise sind auch gestiegen in den letzten Jahren. Wer dreimal einen Termin bei der Arbeitsagentur versäumt muss damit rechnen, dass ihm/ihr die Grundsicherung gestrichen wird. Viele Menschen, die von Grundsicherung leben müssen am Monatsende auf Mahlzeiten verzichten, weil das Geld alle ist. Ich verstehe nicht, warum es zu keinem Aufstand der Menschen mit Grundsicherung kommt. Aber wahrscheinlich schämen sie sich zu viel. Dabei sollte sich die Bundesregierung schämen.
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