267 Milliarden Dollar jährlich über 15 Jahre braucht man, um den Hunger zu besiegen. Das sind doch lächerliche Beträge gegenüber dem, was für Rüstung ausgegeben wird. Ich betrachte es als unterlassene Hilfeleistung, die Rüstungsausgaben nicht weltweit um zehn Prozent zu kürzen, um den Hunger zu besiegen. Ich würde vor dem Internationalen Strafgerichtshof klagen, aber der lässt keine Klagen von Privatpersonen zu. Eine Beendigung der Hungers im Kapitalismus ist nicht gewollt, weil man auf Zustände wie die Angst vor dem Hunger angewiesen ist, um die Menschen unter der Knute zu halten. Fragen Sie einmal ihren Bundestagsabgeordneten, warum die Rüstungsausgaben nicht weltweit um 10% gekürzt werden, um den Hunger zu besiegen. Warum ist so viel Geld für Rüstung da und nicht für die Beendigung des Hungers. Die Heere brauchen nicht einmal abgeschafft zu werden. Und weil alle es machen, gibt es auch keine Kräfteverschiebung. Es wird Zeit, dass das Ziel Nr. 2 der Sustainable Development Goals Zero Hunger erreicht wird. Es ist noch Zeit. Die staatliche Entwicklungshilfe reicht nicht und dient auch nur dazu, überschüssige Produkte in die Entwicklungsländer zu verkaufen. Die Welternährungsorganisation FAO weiß auch, wie man den Hunger beenden kann. Es fehlt nur das Geld und der Wille.
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