Archive for September, 2026

Für eine Welt ohne Hunger

Mittwoch, September 23rd, 2026

Lasst uns für eine Welt ohne Hunger arbeiten. 269 Milliarden Dollar pro Jahr über 15 Jahre sind laut FAO notwendig, um den Hunger zu besiegen. Das sind 10% der weltweiten jährlichen Rüstungsausgaben. Es ist also wohl Geld da. Es wird nur nicht zur Beendigung des Hungers eingesetzt. Das ist eine Schande. Das Recht auf Nahrung scheint nicht einklagbar zu sein. Obwohl der UN Sozialpakt rechtlich bindend ist. Mit privaten Spenden wird wohl nicht so viel Geld aufgebracht. Die Staaten sind in der Pflicht. Die Zivilgesellschaft muss mehr Druck machen. Vielleicht werden die Regierenden ja mal zur Rechenschaft gezogen für ihr nicht handeln gegen den Hunger. Es wird zu handeln. Es ist genügend Geld da, um etwas zu tun. Entschuldigungen gelten nicht mehr. Die FAO weiß auch, was zu tun ist, um den Hunger zu beenden. Das Wissen ist auch bei den Bauern vorhanden. Es muss nur angewendet werden. Es gibt Erfolg versprechende Organisationen wie La Via Campesina, die viele Kleinbauern aus den Entwicklungsländern vertritt zum Beispiel. Die Organisation arbeitet für Ernährungssouveränität. Die Menschen aus den Entwicklungsländern nehmen den Kampf gegen den Hunger selbst auf. Es muss endlich was erreicht werden. Die Mächtigen dieser Welt können nicht mehr machen was sie wollen.

Bundesregierung verletzt Recht auf Nahrung

Donnerstag, September 17th, 2026


Das Recht auf Nahrung wird durch die Bundesregierung verletzt. Denn mit dem Satz von 6,43 Euro pro Tag kann sich kein Mensch, der von Grundsicherung abhängig ist ausreichend und gesund ernähren. Dafür wären 7,50 Euro Pro Tag notwendig. Das Berichtet die Organisation FIAN in ihrem neuen Magazin FoodFirst. Das ist alles sehr beschämend. Für Rüstung ist Geld da. Es geht darum, die Löhne zu drücken, wie es die Unternehmer verlangen. Die Deutsche Industrie ist gegenüber China ins Hintertreffen gelangt. China hat Deutschland Technologisch abgehängt. Die Antwort ist nicht etwas mehr Innovation, sondern das drücken der Löhne und dafür auch der Grundsicherung. Es werden die Arbeitslosen bekämpft. Dabei sind von den über 5,3 Millionen, die von der Grundsicherung abhängen auch 1,9 Millionen Kinder. Die können nun wirklich nichts für ihre Lage. Ein Großteil der Menschen in Deutschland findet das auch gut so. Sie treten eher nach unten, anstatt gegen die Reichen zu kämpfen. Trotzdem bleibt der Verstoß gegen das Recht auf Nahrung, wie es in dem UN-Sozialpakt garantiert ist. Die Nahrungsmittelpreise sind auch gestiegen in den letzten Jahren. Wer dreimal einen Termin bei der Arbeitsagentur versäumt muss damit rechnen, dass ihm/ihr die Grundsicherung gestrichen wird. Viele Menschen, die von Grundsicherung leben müssen am Monatsende auf Mahlzeiten verzichten, weil das Geld alle ist. Ich verstehe nicht, warum es zu keinem Aufstand der Menschen mit Grundsicherung kommt. Aber wahrscheinlich schämen sie sich zu viel. Dabei sollte sich die Bundesregierung schämen.